Auf zu neuen Ufern?! KMV des Kreisverbandes Hannover erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsame Delegiertenliste zum Landesparteitag bestätigt.

Ja, das ist ein Erfolg, den der im Frühjahr neugewählte Kreisvorstand für sich verbuchen kann. Ein erster Schritt, nicht mehr und nicht weniger, denn natürlich bleiben auch .alte Differenzen. bestehen. Aber eines ist eben auch richtig, zum ersten Mal hat es keine Sieger und auch keine Verlierer gegeben. Es wurde auf den großen .Show-Down. verzichtet, denn Mehrheiten hätte auch diese KMV produzieren können. Mehrheiten, die den Kreisverband kein Stück weitergebracht hätten.

Sind damit grundsätzliche Konflikte nur vertagt, hat dieses Ergebnis also keine lange Halbwertzeit?

Nein! Die Entscheidungen vom Wochenende zeugen von einem Versuch, eine neue politische Kultur Einzug halten zu lassen. Das hat schon an sich einen großen Wert. Etliche haben am Wochenende postuliert nun müsse bzw. könne Hannover mit einer Stimme auf dem Landesparteitag sprechen. Das erscheint mir trotz aller Einigkeit bei der Wahl der Delegiertenliste ein vermessener Anspruch. Denn Unterschiede existieren ja nach wie vor. Es seien an dieser Stelle nur die Programmdebatte oder die Gewichtung von parlamentarischer und außerparlamentarischer Arbeit benannt. Wie sollte es auch in einem Landesverband von 4.000 GenossInnen anders sein. Eine .kollektive Antwort. gibt es nicht, so gern mann/frau das auch hätte.

Was aber absolut positiv für unsere Landespartei sein könnte (sein muss, sein wird), ist die Tatsache, dass offensichtlich der Wille besteht auf einem Landesparteitag fair und solidarisch zu diskutieren und auch den Kompromiss zu suchen. Gehen wir also weiterhin gut miteinander um.
(mhh)

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