Ergänzung zum Artikel vom 10.10.2010

Auch in der Nordstadt zeigt sich, dass sich mangelnde Teamfähigkeit in der Ratsfraktion breit macht. Wohl auf Kosten unserer Profilierung zur Kommunalwahl 2011.

Der Fall Gartenhaus (seine Räumung Ende September) wurde aus Linden auch kontraproduktiv begleitet. Die Bezirksratsfraktion Nord hatte sich im Vorfeld mit allen Parteien drauf verständigt, das lang andauernde Elend und Hinsiechen des Projektes alternativer Stadtteilkultur zu beenden. Dennoch sollten überparteilich die Denkmalschutzmaßnahmen eingefordert werden, um Spekulanten vom Erwerb fernzuhalten. Sodann sollte ein weiterer Versuch unternommen werden, in dem Stadtteil ein soziales Bürgerzentrum zu installieren, soweit noch Interessen und eine zu mobilisierende Kaufkraft von Sympathisanten zu erreichen sind (entsprechende politische Treffen haben nach Abschluss der Räumung stattgefunden). Hier noch Punks mit in die Räumung einzubeziehen, die sich möglicherweise auch noch Anzeigen wegen Hausfriedensbruch einfangen, ist schlichtweg verantwortungslos. Zumal Ihr Projekt am Burgweg von Politik und Verwaltung wohlwollend begleitet wird. Aus diesem Grund haben sich Ratsfraktion und Bezirksratsfraktion am Räumungstag nicht eingemischt, denn im Vorfeld hat man (Frau) dafür Sorge getragen, dass ein Sozialarbeiter den Besetzern Hilfe zu kommen lässt.
Wir in Nord hoffen und bitten die Ratsfraktion und ganz besonders die Teile aus Linden, endlich wieder ins linke Politteam zurückzukehren und die Vorort sich auskennenden Mandatsträger (Bezirksräte) nicht weiter als unnütze Statisten aussehen zu lassen, sonst fällt uns der unterschiedlich agierende Hühnerhaufen linker Politik 2011 vor die Füße.
(ET)

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