Reaktionen zu unserer Berichterstattung über das “Bayern-Dossier”

Auf unsere angekündigte Nachfrage hat der bayerische Landessprecher der Linken Xaver Merk Folgendes erklärt:

Solche Spektulationen wie sie die SL äußert kann ich nicht bestätigen. Weitere Spekulationen um ein anonymes Papier sind müßig und werden von mir nicht angestellt, denn sie führen zu keinem sicheren Ergebnis. Zumal ich von diesem Pamphlet nur die geschwärzten Fragmente kenne die öffenlich im Umlauf sind. Alles weitere obliegt den Beschlüßen des Landesvorstandes Bayern.

Vom Geschäftsführer der Sozialistischen Linken erreichte uns folgende Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren der Potemkin-Redaktion,

Ihrer Behauptung “Nicht zuletzt die Sozialistische Linke (SL) hat darüber spekuliert, dass das Papier ggf. schon seit Herbst im Landesverband bekannt gewesen sei.” ist unzutreffend. Die SL spekuliert keinesfalls darüber, dass das seltsame “Bayern-Dossier” seit Herbst 2011 bekannt gewesen sei. Wir haben lediglich die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen und gleichzeitig offen in Frage gestellt, dass dieses Papier tatsächlich seit Monaten in der Partei kusieren würde:

“Wir haben jedoch erhebliche Zweifel an der behaupteten Urheberschaft im Umfeld von Klaus Ernst: Erstens ist es wenig wahrscheinlich, dass jemand mit derart perfiden Absichten darüber ausführlich schriftlich in einem Dossier berichten würde, dass angeblich seit Herbst 2011 in der Partei kursiert aber seltsamerweise erst jetzt auf der Zielgeraden des Juni-Parteitages und im Vorfeld der Saarland-Wahl in der Partei und in den Medien aufschlägt.”

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Müller

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