Die Linke: Talfahrt in den Umfragen setzt sich fort

Nachdem am Montag die Bild-Zeitung die Partei Die Linke in der Sonntagsfrage bei 4 Prozent gesehen hatte, zog nun auch das Meinungsforschungsinstitut Infratest-dimap mit einer Umfrage vom 6.6.2012 nach. Die nach dem Göttinger Parteitag erhobenen Werte sehen Die Linke nur noch bei bundesweit 5 Prozent (- 1 Prozent). Besonders interessant: Im Westen verharrt die Partei bei einem Wert von 3 Prozent (Interessenpartei). Im Osten verliert Die Linke jedoch mit nur noch 14 Prozent (fast noch Volkspartei, letzte Umfrage noch 17 Prozent) deutlich an Zustimmung. Weder das neue „Spitzenpersonal“ noch deren Phrasenkaskaden auf dem Parteitag scheinen die Wähler überzeugt zu haben. Insbesondere Kipping wird ein Konzept unterbreiten müssen, dass die Interessenpartei der Volkspartei nicht nachhaltig schadet. Reine Sprechblasen werden dafür sicherlich nicht reichen.
(jpsb)

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5 Responses to Die Linke: Talfahrt in den Umfragen setzt sich fort

  1. Frank Forsch sagt:

    Na vieleicht bringt der Vortrag auf dem Marx21 Kongress die nötige Erkenntnis. Wenn AKL, SAV und SL es nicht verstehen das vor dem Vierten Schritt zuvor drei gemacht werden müssen. Den zeigt sie hier ihr Gesellschafts-Politisches Miss oder Unverständnis. Es sollte auf das vorliegende dessen Sozial Kulturellen Habitus fokussiert werden um aus dem eine erklärende transform eines neuen sozialen entwickel und verfolgbaren Gedankengang dem anzubieten der in seiner Prekären Situation noch immer nach Wegen innerhalb eines Kapitalistischen Systems sucht. Nicht der Sprung über den Kapitalismus ist dessen Überwindung sondern die ableitende Entwicklung mit Ihm führt zur einer nachhaltigeren Bewussteren Überwindung aller damit verwandten und bestehenden Verhältnisse. Wenn der neue Parteivorstand dies nicht berücksichtigt, solchen Forderungen folgt wie sie Marx21 mit dem Anti Parlamentarismus formuliert, sehen wir und einer keiner Entwicklung gegenüber die an dem derzeitigen ein Partizipierenden Moment in beide Richtungen anbietet.

  2. juan sagt:

    Schade! Ich finde ihn ja selbstentlarvend. LafoLi ohne Kommentarfunktion und hier darf er auch nicht mehr spielen. Welche Therapieform kommt nun?

  3. mb sagt:

    so, das reicht dann mal wieder. genosse raabe, ruhen sie sich aus.

  4. Karl-Anton Plass sagt:

    Das war abzusehen, dass Linke (ehem.PDS) Wähler es den Ostlinken verübeln, sich von der “Spinnertruppe aus dem Westen” (Originalton meiner sächsischen Freunde) dominieren lassen
    Erschwerend kommt hier hinzu, dass im Grunde die Mehrheitsverhältnisse genau andersherum liegen.
    Die Arroganz der Westgenossen/innen diese “Entwicklungshilfe” aus dem Osten schamlos auszunutzen kommt hier noch hinzu!
    Die Linke als Volkspartei im Osten wird erst wieder Fuß fassen, wenn sie wieder Selbstbewußtsein zeigt und sich emanzipiert von den Genossen im Westen, die zum großen Teil aus Leuten besteht, die ihre roten Linien längst wieder zu Mauern hochgezogen haben.
    Solidarität darf nicht mit Nibelungentreue verwechselt werden mit einer Truppe, die ohne es selbst zu merken im Abschmieren begriffen ist!
    Man könnte Schaden nehmen!

  5. Jens Raabe sagt:

    und – schon ne […] herr brackebusch?