Linke Niedersachsen hofft auf Sahra, Oskar und Gregor

Vor wenigen Tagen haben wir ausführlich über den Stand der Wahlkampfvorbereitungen der Linken in Niedersachsen berichtet. Auf seiner Sitzung am Samstag hat der Landesvorstand der niedersächsischen Linken jetzt die “Wahlstrategie für den verstärkten Wiedereinzug in den Niedersächsischen Landtag” verabschiedet. Um dies zu erreichen setzt man – verwunderlich nach 5 Jahren im Landesparlament – ausschliesslich auf bundesweit einsetzbare Themen ohne direkten Bezug zur bisherigen Arbeit der eigenen Fraktion.

“Im Zusammenhang mit der Verteilungsfrage werden insbesondere die Themen Arbeit-Löhne-Renten, Bildung-Studiengebühren, Gesundheit und Mitbestimmung im Zentrum der landesweiten Plakatkampagne stehen. Zusätzlich wird das Thema Armut in einem Vorweihnachtsplakat eine Rolle spielen.”, kann man dazu in der Sofortinfo des Landesvorstandes lesen.

Da man selber wohl die eigenen Landespolitiker in der Fläche des Landes für zu unbekannt hält, sollen sich die beiden Spitzenkandidaten, die Landtagsabgeordneten Ursula Weisser-Roelle und Manfred Sohn, dafür einsetzen, dass “unsere populärsten Persönlichkeiten (Sahra, Oskar und Gregor) als Plakatmotive zur Verfügung stehen.” Ob mit dieser Strategie, die völlig auf den Bundestrend der Partei abstellt, das Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde möglich sein wird, ist fraglich.
(mb)

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