Bayerische Linke will es mit Ernst nochmal wissen

Quelle: Die Linke

Klaus Ernst hat noch gut lachen

Nach dem Willen des Vorsitzenden der Partei Die Linke in Bayern soll der ehemalige Parteivorsitzende und Mitbegründer der WASG, Klaus Ernst, die Landesliste für den Bundestagswahlkampf 2013 anführen. Wie Xaver Merk im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd sagte, müsse der Landesverband “die bekanntesten Leute voranstellen, damit wir Erfolg haben”. Zusammen mit Eva Bulling-Schröter, die für Die Linke im Bundestag sitzt und Co-Vorsitzende des bayerischen Verbandes ist, soll Ernst auf der Wahlversammlung im April kommenden Jahres eine Doppelspitze bilden.

Für die auch im Herbst 2013 stattfindende Landtagswahl will die Partei keinen eigenen Spitzenkandidaten nominieren. Da Die Linke in Bayern nur mit bundespolitischen Themen punkten könne, sei der Einzug in den Landtag nur zu schaffen, wenn Bundes- und Landtagswahlen möglichst gleichzeitig oder zumindest nah beieinander stattfinden, wird Merk zitiert. Bei einer der beiden Wahlen mindestens 5% zu schaffen sei das vorrangige Ziel der Partei in Bayern.

In 2008 verpasste Die Linke mit 4,3% knapp den Einzug in den Landtag. Zur Bundestagswahl 2009 konnten sechs Abgeordnete über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Seitdem befinden sich die Umfragewerte allerdings in einem permanenten Sinkflug. Gründe hierfür dürften der anhaltende Mitgliederschwund und die Zerstrittenheit des Verbandes sein. In der aktuellsten Umfrage von GMS werden die Sozialisten nicht mehr gewertet und dürften damit landesweit noch bei 0,5 bis 1% liegen.
(mb)

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