Was macht eigentlich… Sahra Wagenknecht?

In der eigenen Fraktion scheint die Frontfrau der Linken zumindest nicht mehr ganz so wohlgelitten. Der FOCUS weiss zu berichten, dass ihren Kollegen angesichts ihrer öffentlichen Auftritte und eines nicht vorhandenen Ertrages für die Partei das Wort “Größenwahn” über die Lippen kommt. Zumindest dürfte sie, da sie in keinem Arbeitskreis der Fraktion und in keinem Ausschuss des Bundestages sitzt und zudem bei 24 von 83 namentlichen Abstimmungen fehlte, viel Zeit für andere Dinge haben.

Gleich drei Reporter musste der Tagesspiegel auffahren, um mit der Lebensgefährtin von Oskar Lafontaine über ihre frühkindlichen Leseerfahrungen, den Mangel an Westgeld für eine Tasse Kaffee und ihre Frisur zu sprechen. Etwas Menschlichkeit schimmert dann durch, wenn Wagenknecht davon zu berichten weiss, wie schön es ist, dass sie ihr frisches Baguett in Frankreich kaufen kann und sie beim Monopoly mit Oskar, der großen Liebe ihres Lebens, gleich immer die Schlossallee besetzt, damit sie möglichst viel Spielgeld raffen kann. Ganz am Rande träumt sie auch von einem Sozialismus, der etwas anderes ist, als eine Gesellschaft, in der die einen zum Klub der glücklichen Spermien gehören.
(mb)

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