Vorentscheidung in Bayern?

Noch bis zum Endergebnis war es die Landtagswahl in Niedersachsen, die für Die Linke eine Weichenstellung für die Bundestagswahl bedeutete. Nach der Abwahl aus dem Leineschloss, soll nun die Landtagswahl in Bayern beweisen, dass die Sozialisten eine auch in Westdeutschland verankerte gesamtdeutsche Partei sind. So zumindest die Aussagen der führenden Köpfe von Partei und Fraktion in der Presse und auf Parteitagen. Richtig dabei ist, dass der eine Woche vor der Bundestagswahl stattfindende Urnengang in Bayern durchaus Stimmungen aufzeigen wird. Ob dies belebend für Die Linke sein kann, scheint angesichts aktueller Umfragen eher unwahrscheinlich.

In einer aktuellen Umfrage für Bayern taucht Die Linke nicht mehr gesondert auf. Nach den Zahlen von GMS liegt die regierende CSU bei 47%, ihr Koalitionspartner FDP bei 3%. Die SPD würde auf 20% kommen und die Grünen auf 13%. Für die Freien Wähler sieht GMS ein Ergebnis von 8%. Die Linke, aber auch Piraten, AfD und andere, teilen sich die restlichen 9% der “Sonstigen”. Bei der letzten Landtagswahl erzielte Die Linke noch ein Ergebnis von 4,4%.
(mb)

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