Was macht eigentlich… Sahra Wagenknecht?

Falls sie gerade mal nicht politische Tabus bricht, Gemeinsamkeiten mit Rechtspopulisten auslotet, mit der Presse über Belanglosigkeiten ihres Lebens plaudert oder schlichtweg nicht zum Dienst erscheint, wird die stellvertretende Vorsitzende von Partei und Fraktion und Spitzenkandidatin der NRW-Linken in schöner Regelmässigkeit in ungefährliche, weil unpolitische, Ranglisten der “Schönsten Politiker des Landes” gewählt. Immerhin einen Platz konnte die frischgebackene Doktorin jetzt gegenüber dem letzten Ranking des “Playboy” gutmachen. Wurde sie dort nur Zweitplatzierte, hat das Singleportal “Friendscout24”, so die “Bild am Sonntag”, sie nun auf den Spitzenplatz der “attraktivsten Politiker” gesetzt. Wagenknecht konnte sich noch vor Manuela Schwesig (SPD) und Katrin Göring-Eckhardt (Grüne) platzieren. Ihr männlicher Co-Schönling ist Jürgen Trittin, so die Umfrage. Glänzende Aussichten also für die kommenden knapp über 60 Tage des Wahlkampfendspurts, wenn sich Attraktivität in Wählerstimmen umrubeln lassen würde.
(mb)

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