Was macht eigentlich… Sahra Wagenknecht?

Die NRW-Spitzenkandidatin, Vize von Fraktion und Partei, bekennende Ehrhard-Verehrerin und Rosa-Luxemburg-Wiedergängerin, Sahra Wagenknecht, tauscht in schöner Regelmässigkeit die sozialistische Tristesse gegen den Glamour der Hochglanzmagazine des Klassenfeindes. Verbreitete sie vor knapp einem Jahr in der “Brigitte” tiefe Einblicke in die Gefühlswelt einer notorischen Quertreiberin oder wird vom “Playboy” oder dem Singleportal “Friendscout 24” auf eine mehr oder weniger illustre Liste der “schönsten Polikerinnen Deutschlands” gewählt, ist es nun die “Gala”, die ihr eine retuschierte Bühne bietet.

Für ein Fotoshooting des Magazin, das sonst mit intimen Details aus dem Leben von Fussballergatinnen aufwartet, schlüpfte Wagenknecht in die Rolle Frida Kahlos. In der am morgigen Donnerstag erscheinenden Ausgabe gilt es die Lebensgefährtin von Oskar Lafontaine in typischen Posen der mexikanischen Malerin zu bewundern. Beim Fotoshooting als Kahlo, die eine Affäre mit Trotzki hatte und zeitweise Mitglied der kommunistischen Partei war, soll Wagenknecht verschiedene Seiten an sich entdeckt haben. Privat sei sie “sehr emotional, jemand, der auch weinen kann”, wird Wagenknecht zitiert.
(mb)

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