Hannover vor der Oberbürgermeisterwahl. Die Linke schickt Maren Kaminski ins Rennen

mk_rotstattgrau_10Nicht nur im Bund und in Hessen wird an diesem Sonntag gewählt. Die Mitglieder der hannoverschen Linken schauen auch gebannt auf den Ausgang des ersten Wahlgangs der Oberbürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt. Die Linke schickt dabei die Kreisvorsitzende Maren Kaminski ins Rennen.

Mit der Aufstellung von Kaminski ist es der Linken nicht nur gelungen die eigene Bundestagswahlkampagne wirksam zu unterstützen, vielmehr hat die Kandidatin durch viele engagierte öffentliche Auftritte deutlich an politischen Profil gewonnen. So war sie in den zentralen kommunalpolitischen Fragen inhaltlich sehr gut aufgestellt und konnte mit den anderen Mitbewerbern mühelos auf Augenhöhe diskutieren. Es darf erwartet werden, dass Kaminski am Sonntag mehr als nur einen Achtungserfolg erzielen wird.

Vielen gilt dies auch als Weichenstellung für die kommunalpolitische Zukunft des Kreisverbandes. Helga Nowak, die bekannteste Politikerin der aktuellen Stadtratsfraktion, wird am Ende der Wahlperiode über siebzig Jahre alt sein. Nicht wenigen Mitgliedern gilt ihr politischer Stil als überholt und der an Kumpanei grenzende Umgang mit den Fraktionen von SPD und Grünen als falsches politisches Signal. Kaminski hat sich dagegen als junges und kompetentes politisches Gesicht in Szene gesetzt, um nun konsequenterweise auch zukünftig die kommunalpolitischen Geschicke des Verbandes lenken zu können.

Kaminskis wichtigste Aufgabe wäre dabei sicherlich, zur nächsten Kommunalwahl einen geschlossenen Wahlantritt der örtlichen Linken sicherzustellen.
(twak)

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