Wagenknecht gibt Hoffnung auf Rot-Rot-Grün nicht auf

In einem Gespräch mit dem “Handelsblatt” äusserte Sahra Wagenknecht, Partei- und Fraktionsvize und Spitzenkandidatin in NRW, die Hoffnung, dass es doch noch zu einer Zusammenarbeit der Linken mit SPD und Grünen kommen könne. “Je besser unser Ergebnis, desto größer ist die Chance, dass die SPD zur Besinnung kommt und sich daran erinnert, was sozialdemokratische Politik von Bebel bis Brandt einmal ausgemacht hat”, so Wagenknecht. In der SPD müssten sich dazu die durchsetzen, die eine unsoziale Politik ablehnen und nicht mehr als Mehrheitsbeschaffer in einer Grossen Koalition dienen wollen.

Wagenknecht hält insbesondere in der Euro-Frage Gemeinsamkeiten mit der SPD für möglich. Die Wähler der SPD seien mit Sicherheit nicht begeistert, wenn Banken weiterhin mit Steuergeld gerettet werden, während die Kommunen überschuldet seien und bei Renten und Bildung gespart werden müsse. An der Frage der weiteren Ausgestaltung des ESM könne, so Wagenknecht weiter, eine Grosse Koalition möglicherweise scheitern. Voraussetzung dafür sei aber, dass Die Linke möglichst stark im nächsten Bundestag vertreten ist.
(mb)

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