Ditfurth Veranstaltung in Hannover voller Erfolg: Keine Handbreit den Querfrontlern!

Der kürzlich neugegründete Kreisverband des Forum demokratischer Sozialismus (FdS) in Hannover konnte mit seiner Auftaktveranstaltung gleich einen wichtigen politischen Erfolg feiern. Am 18.6.2014 diskutierten auf Einladung des FdS Jutta Ditfurth und Utz Anhalt mit mehr als hundert Besuchern über die derzeitigen Entwicklungen bei den sogenannten Montagsmahnwachen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Manfred Lauermann.

Das bundesweit seit Monaten zu beobachtende Versammlungsphänomen der Montagsmahnwachen war aktuell in den Fokus der Debatten in der Partei Die Linke geraten. Nicht zuletzt Diether Dehm hatte zur Teilnahme an den Veranstaltungen aufrufen wollen und es sich dabei nicht nehmen lassen, auf der Berliner Mahnwache neben Ken Jebsen und Lars Mährholz aufzutreten bzw. diesen bereitwillig für Gespräche zur Verfügung zu stehen. Wohl zur Auszeichnung posiert Dehm seither auf der Facebook-Seite Jebsens, gleich neben Jürgen Elsässer, als ziemlich beste Freunde.

Sowohl Ditfurth, als auch Anhalt stellten in ihren Beiträgen unmissverständlich klar, dass die sogenannten Mahnwachen ein zentrales Mittel alt- und neurechter Kreise darstellen, um mittels einer verkürzten Kapitalismus- und Gesellschaftskritik antisemitische Positionen in der Gesellschaft wieder hoffähig zu machen. An der anschließenden Diskussion beteiligten sich auch zahlreiche Mitglieder des Kreis- und Landesverbandes der Partei Die Linke.

Unzweifelhaft dürfte die Veranstaltung wesentlich dazu beitragen, dass besonders Dehms Plan, für eine Anschlussfähigkeit zwischen Landespartei und Mahnwachenbewegung zu sorgen, in Niedersachsen und Hannover gescheitert ist. Denn der Nachhall der Veranstaltung auf den sozialen Netzwerken der Partei sorgt seit Tagen dafür, dass die Dehm-Anhänger immer mehr in die Defensive geraten. So musste sich sogar einer der angestellten lokalen Scharfmacher von Dehm, offensichtlich stark unter Druck geraten, von den Montagsmahnwachen distanzieren. Nicht ohne dabei der Hannoveraner Variante dieser obskuren Bewegung zu unterstellen, dass sie von der, so wörtlich, La-Rouche-Sekte unterwandert sei.

Dass Dehm sogar die Kontrolle über seine Mitarbeiter zu verlieren scheint, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Aufklärung über Dehms ominöses Querprojekt vor Ort weitergehen wird. Dies war jedenfalls am Rande der Veranstaltung von den Organisatoren der Ditfurth/Anhalt Veranstaltung zu hören. Dies um so mehr, weil sich sowohl der Landesvorstand Niedersachsen, als auch der Kreisvorstand Hannover der Partei zu diesem Thema, in gewohnter Übung, ausschweigen.
(twak)

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