Potemkin investigativ: „Muttis schrille Reserve“! Auf diese linke(n) Linke(n) kann Merkel im Bundestag bauen!

Während in Berlin die Parteireformer anlässlich des Neustarts ihrer Strömung, dem sogenannten Forum demokratischer Sozialismus, einen kulturvollen Umgang mit „Allen“ und „Jedem“ in der Partei einüben, wurde die Potemkin Redaktion nicht müde, die wahren Verantwortlichen für die bundespolitische Isolation der Partei Die Linke zu recherchieren. Unsere investigativen Nachforschungen ergaben, dass weite Teile der bundesrepublikanischen Politiklandschaft bisher völlig falsch gedacht worden sind und die Geschichte dieses Landes gegebenenfalls neu geschrieben werden muss. Angelas Merkels beste Leute sitzen nicht in der christdemokratischen Fraktion. Nein, die Kanzlerin kann auch auf einen Kern äußerst verlässlicher Abgeordnete der Partei Die Linke bauen, um ihre Macht in adenauerischer Tradition bis ins Unendliche zu dehnen. Dass dies kein Zufall ist, wird durch streng geheime Dokumente, den sogenannten „Merkel Tagebüchern“, aus der CDU-Zentrale belegt. Diese konnten unter geheimnisvollen Umständen von unserer Redaktion eingesehen werden. Perfide wird dort aufgelistet, wie dreist die Bourgeoisie und ihre Lobbyentourage dabei die Pluralität unserer geliebten modernen linken Partei für ihre eigenen Interessen schamlos ausnutzt.

Die „Geheimoperation Troja“ beschreibt detailliert, wie ein kleiner Kern von richtig linken Bundestagsabgeordneten (wahrscheinlich) übelst missbraucht wird, um in der Republik, so wörtlich, „dauerhaft bis zum nächsten Evolutionssprung“, ein Mitte-Links-Bündnis auszuschließen. Im Stile geheimdienstlicher Infiltrations- und Subversivaktionen werden die linken Bundestagsabgeordneten, alle samt und sonders Mitglieder westlicher Landesverbände, in Kategorien eingeteilt und Kampfaufträge hinterlegt.

„Die schrille Reserve“, so der interne Verwendungsname der Gruppe, besteht in abgestufter Reihenfolge aus Pragmatikern, Opportunisten und Überzeugungstätern. Jedem der Abgeordneten ist dabei ein Tarnname für die interne Kommunikation im Konrad-Adenauer-Haus verpasst worden. Ob die linken Linken dabei möglicherweise doch Aufträge direkt aus der CDU Zentrale erhalten oder nur auf ihren Idealismus und ihre Gutmütigkeit gesetzt wird ist umstritten. Hinter vorgehaltener Hand wird derzeit aber darüber gemunkelt, dass manipulative Gehirnmaden über das Essen der Bundestagskantine in den Nahrungsmittelkreislauf der Abgeordneten „eingespeist“ wurden. Ein allerdings doch sehr durchsichtiges geheimdienstliches Ablenkungsmanöver, denn solche Maden müssten ja recht schnell verhungert sein.

Aber unsere investigative Arbeit zeigt, dass es noch Hoffnung gibt. In Abstufungsverhältnissen sind auch diese missbrauchten „Kolonnen Merkels“ zur gesellschaftspolitischen Öffnung bereit. Das Scheitern einer Mitte-Links-Option ist also noch keine entschiedene Sache. Es geht auch immer darum, wer hat was zu bieten. Unter der Rubrik Regierungsvoraussetzung gibt die Potemkin-Redaktion daher sachdienliche Hinweise wie Merkels diabolischer Plan zu unterlaufen ist. Wir sind damit erneut bemüht aufzuzeigen, wie nah unser Projekt am Wohle der Partei orientiert ist. Getreu dem Motto: Dem Politmackertum keine Handbreit bei Potemkin.

Es folgt eine Übersicht, die die gefährlichsten Aspekte des maliziösen CDU-Plans in einer Rangliste zusammenfasst, um sowohl Katja Kipping als auch Bernd, …äh.., …na.., …ja richtig, Riexinger, aufzuzeigen, wie jetzt das Gebot der Stunde lauten könnte. Die „Top Ten“ dieser, vielleicht unwissentlichen, trojanischen Pferde des Bürgertum in der Arbeiterbewegung lautet wie folgt (Gefahrenpotential aufsteigend):

Nummer 1: MdB Wolfgang Gehrcke

Landesverband: Immer und immer wieder Hessen

Kernauftrag laut CDU-Plan: Durch seine begehrliche Daueraufstellung im hessischen Landesverband soll den Sozialdemokraten und Grünen offenbart werden, dass die Westlinke gewillt ist immer wieder Personen in den Bundestag zu entsenden, die aus der Geschichte des linken Totalitarismus nichts gelernt haben. Ein interessanter Nebenaspekt: Gehrcke scheint unsterblich zu sein. Da schmeißen dann auch die wohlmeinenden Teile der SPD irgendwann hin, wenn Gehrcke in Hessen immer und immer wieder auf der Landesliste aufgestellt wird.

Typ: Pragmatiker

Informeller Tarnname: „Dauerbrenner“

Regierungsvoraussetzung: Der Eindruck täuscht. Genosse Gehrcke hat Stalin nicht mehr persönlich kennengelernt. Aber das macht nichts, denn die Schutzimpfung gegen Einflüsse der Bourgeoisie hat Gehrcke in der einzigen wirklichen Arbeiterpartei, der DKP, bereits erhalten. Von da wechselte er in das „Linken“ Projekt, das, Dank der ostdeutschen Reformer, mehr gesellschaftliche Akzeptanz und damit größere berufliche Perspektiven bietet, als die vielleicht noch immer geliebte alte Heimat Gehrckes. Allein das outet Gehrcke jedoch als gewissenlosen Pragmatiker. Er ist damit nur einen politischen Laborunfall von einem Reformer entfernt. Stimmt die Kasse, dann stimmt vielleicht auch Gehrcke? Frau Kanzlerin, das ist ihr unsicherster Mann in der schrillen Reserve.

Nummer 2: MdB Sahra Wagenknecht

Landesverband: Nordrhein-Westfalen. Listenerbplatz 1

Kernauftrag Merkels: Dem Marxismus-Leninismus als System eine (neue) Chance ist ihre Vision. Wagenknecht soll der Bevölkerung zeigen, dass nach einer Machtübernahme der Linken, der ganze unpolitische Spaß der spätkapitalistischen Gutelaunegesellschaft ein rapides Ende finden wird. Die gesamte Ökonomie wird nach den wissenschaftlichen Maßstäben einer bisher unerprobten sogenannten „Planwirtschaft“ neu ausgerichtet. Für einige Grüne soll das angeblich jedoch attraktiv sein. Wer dreißig Jahre auf einen „Trabbi“ warten muss, der fährt dann doch lieber Öffis. Vielleicht eine Schwachstelle in Merkels Plan.

Typ: Pragmatikerin

Informeller Tarnname: „Gysitöter“ zukünftig „Bartschtöter“

Regierungsvoraussetzung: In Niedersachsen wurde sie 2013 von der unbedarften Wahlkampfführung des Landesverbandes bereits als zukünftige Finanzministerin angepriesen. Wagenknecht ist unter bestimmten Bedingungen also für Kuhhandel zu haben. Sollte etwa Oskar Lafontaine die Bundespräsidentenwürde angetragen werden, öffnen sich vielleicht Regierungsoptionen im Handumdrehen. Dass einige „Seeheimer“, so die Aktenlage, in diesem Fall ihre spontane Selbstverbrennung angekündigt haben, dürfte Wagenknecht nicht stören. Es muss nur jemand gefunden werden der ihr erklärt, dass es sich bei diesen Zündeleien um eruptive Freudenfeuer der Bevölkerung anlässlich ihrer Machtübernahme handelt. Sie wird’s glauben. Ganz sicher.

Nummer 3: MdB Andrej Hunko

Landesverband: Der von Wagenknecht

Merkels Auftrag: Ein Entlastungsauftrag für Wagenknecht: Handtasche seiner besten Freundin tragen. Im Bundestag interessiert und aufmerksam den Debatten folgen und dabei möglichst intelligent dreinschauen. Genau darauf achten was Sahra Wagenknecht macht und es möglichst genau nachmachen. Wenn Wagenknecht nicht in der Fraktion anwesend ist, alles genau mithören, was gesprochen wird. Wenn Wagenknecht dann wieder da ist, genau erzählen was gesprochen wurde, während sie nicht da war.

Typ: Opportunist der Pragmatiker(in)

Informeller Tarnname: Sklave

Regierungsvoraussetzung: Auch wenn Hunko zu den Top Ten von Muttis Lieblingen gezählt werden muss, ist er ein Sonderfall. Denn er ist in Sachen Politikunfähigkeit der Bundeslinken kein Einzeltäter. Wenn seine strenge Herrin ins Regierungslage springt, springt er mit. Liebe SPD-Rechte: Sollte Hunko jemals mit Krawatte im Bundestag auftauchen, bitte die Löschdecken bereithalten. Herr Hunko, lernen sie schon mal diesen Satz: „Das sind eruptive Freudenfeuer Sahra!“

Nummer 4: MdB Sevim Dagdelen

Landesverband: Ruhrpott

Kernauftrag im Parlament: Die Tröte aus’m Pott ist Angelas schrillste Allzweckwaffe. Sobald sich zarte Pflänzchen der Annäherung zwischen Linken und Grünen andeuten, muss Sevim ans Rednerpult des hohen Hauses. Verbrechervergleiche, stockelige Brecht-Zitate, das Anwerfen der großen runden Empörungsmaschine, all das gehört zum Repertoire der agilen Enddreißigern. Das mag vielleicht nicht viel Substanz haben, sorgt aber für atmosphärische Störung zwischen den Komponenten einer Mitte-Links-Option. Angeblich soll Merkel jede Rede Dagdelens freudig erregt und bisweilen Schenkel klopfend mitverfolgen. Verehrte Kanzlerin, bitte in Zukunft nichts anmerken lassen. Enttarnen ist nicht fair. Nicht umsonst sind Gysi & Co. mittlerweile sogar so misstrauisch, dass sie sich, wenn sich Dagdelen zu sehr in ihren Kernauftrag reinstürzt, über weitergehende politische Distanzierungen Gedanken machen.

Typ: Bisweilen Pragmatikerin. Beim Betreten der Vereinigten Staaten Opportunistin

Informeller Tarnname: Cocktailkleid

Regierungsvoraussetzung: Obgleich Dagdelen als Schwergewicht der Regierungsverweigerer gilt, ist ihre Schwäche für wallende Cocktailkleider und Empfänge im Weißen Haus bekannt. Sollte Hillary Clinton die nächste und erste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden, öffnet sich möglicherweise ein nutzbares Zeitfenster, um Dagdelen für Regierungsbeteiligungen zu gewinnen. Eine Versorgungsstelle im Außenministerium könnte Wunder bewirken. Genosse Liebich, übernehmen sie.

Nummer 5: MdB Diether Dehm

Landesverband: Jeder, der günstig zu haben ist

Merkels Kernauftrag: Der Auftrag unbestimmten Inhaltes wurde scheinbar von einer anderen, Ende der achtziger Jahre untergegangenen, Dienststelle übernommen.

Typ: König der Opportunisten

Informeller Tarnname: Derrick

Regierungsvoraussetzung: Dehm steht für eine „Saubere Antikriegsbewegung“. Das ist gut so, denn Dehms Plan ist kurios einfach. Mit Lars Mährholz, Ken Jebsen, ja und vielleicht einem gewissen Herren im Schlepptau, wird Die Linke zur nächsten Bundestagswahl ohnehin über fünfzig Prozent der Bundestagsmandate erringen. Regierungsproblem gelöst und die Potemkinredaktion im Asyl in der US-amerikanischen Botschaft. Klappt der Plan nicht, reicht vielleicht aber die Funktion eines Kulturstaatsminister um Dehm milde zu stimmen. Sicherlich der beste seit Naumann, aber bitte mit schönem Dienstwagen. Und wenn Kumpel Konstantin Wecker dann noch Drogenbeauftragter der Bundesregierung wird, dürfte einem dehmschen Segen zu Rot-Rot-Grüner Glückseligkeit nichts mehr im Wege stehen.

Nummer 6: MdB Herbert Behrens

Landesverband: Bei Dehm nachfragen

Merkels Kernauftrag: Durch das Tragen unsäglich gefärbter Sakkos soll Behrens optische Signale dafür setzen, dass der Sieg des Sozialismus auch den Untergang jeder Ästhetik bedeuten würde. Vorteil dieses kurzen und knappen Auftrages ist, dass er dazu nichts sagen muss. Alles andere würde ihn wohl auch überfordern.

Typ: Opportunist der Opportunisten

Informeller Tarnname: Harry

Regierungsvoraussetzung: Als alter DKPist weiß Behrens was sich gehört. Individualismus ist Verrat. Und da Behrens politisch wenig profiliert ist und er sein Schicksal in die Hände einer höheren „dehmutgebietenden“ Macht gegeben hat, könnte sein Sprung ins Regierungslager billig zu haben sein. Wenn der zukünftige Kulturstaatsminister in den Gängen seiner Behörde mit den Worten zu hören ist „Herbert, fahr doch schon mal den Wagen vor“, dann wissen wir, dass Mitte-Links in Berlin Realität geworden ist.

Nummer 7: MdB Christine Buchholz

Landesverband: Marx-21-Territorium im Überübermorgenland

Merkels Auftrag: Mit Nato-Abschaffungsrhetorik soll Buchholz den Glauben in der Bevölkerung zerstören, dass „Die Linke“ auch nur ansatzweise in der Lage ist, für ihre Wähler auch nur den geringsten Erfolg parlamentarisch zu erstreiten. Dazu gehört die Verankerung der Überzeugung in der Republik, dass Linke zwischen Nah- und Fernzielen nicht unterscheiden können und auch sonst ziemliche Spaßbremsen sind. Als Marx 21 Mitglied ist sie zudem der lebende Beweis, dass „Die Linke“ von Splittergruppen und Sekten unterwandert ist und die Reformer zu inkompetent sind, den Einfluss dieser Minitruppen in den Griff zu bekommen.

Typ: Überzeugungstäterin

Informeller Tarnname: Mutantenfängerin

Regierungsvoraussetzung: Unter der trotzkistischen Weltrevolution wird da wohl kaum was zu machen sein. In den Marx-21-Laboren wird derweil an einem Klon des seligen Tony Cliff gearbeitet, der sodann diese Weltherrschaft anleiten soll. Die bisherigen Ergebnisse der Sekte sind dabei jedoch ernüchternd. Es sind allenthalben nur wenig vielversprechende „Cliff-Clowns“ repliziert worden. Nach einer Sicherheitspanne auf einem MARX-IS-MUSS-Kongress konnten etliche von ihnen in die Partei Die Linke entkommen und treiben seitdem insbesondere in den Verbänden der alten Bundesländer ihr Unwesen. In Niedersachsen soll gar eine Kreuzung zwischen einem „Cliff-Clown“ und einem Lama gesichtet worden sein. Wer Buchholz beim Einfangen dieser Mutanten helfen will, kann sich vertrauensvoll an ihr Büro in Berlin wenden.

Nummer 8: MdB Ulla Jelpke

Landesverband: Deutsche Demokratische Republik

Auftrag: Jelpke hält dass Erbe der DDR hoch bis der Arzt kommt. Damit kontrakariert sie das Lebensgefühl der bundesrepublikanischen Gesellschaft so sehr, dass der Begriff politische Isolation neu gedacht werden muss.

Typ: Kader der Überzeugungstäter

Informeller Tarnname: Mauerbau

Regierungsvoraussetzung: Die nicht mehr ganz so junge Ulla Jelpke und die Junge Welt, wer kann diese Begriffe schon voneinander unterscheiden? Und wie die Mauerbaugazette wird Jelpke erst munter, wenn das Erbe der DDR zu neuem Leben erwacht. Unser Vorschlag: Team und Set des Films „Good bye Lenin“ buchen und die Hauptrolle mit Jelpke neu besetzen. Solange Sie nichts merkt, wird sie in einer glückseligen Traumwelt versinken und die Geschäfte einer Mitte-Links-Regierung nicht stören. Aufwendig aber effektiv.

Nummer 9: MdB Inge Höger

Landesverband: Levante, insbesondere die libanesisch-israelische Küste

Kampfauftrag: Höger ist der politische Wahnsinn in Reinkultur. Schrill im übertragenem Sinne, gehört sie zu den verlässlichsten Kadern der Geheimoperation Troja. Weltanschaulich ist sie gefestigt und in Fragen von Konfessionen und Ethnien gehört sie zu den Expertinnen der Fraktion. Die Söhne Zions haben es ihr besonders angetan. Es gibt Menschen, die sie daher auch als Brückenbauerin zwischen der linken Seite und der rechten Seite des Flusses bezeichnen. Niemand der auch nur einen Funken Verstand bei den Grünen und der SPD hat, wird mit einer Partei zusammenarbeiten, die solche Volksvertreter aus ihrer Mitte delegiert. Verquerte Sachen kommen in der Republik eben nicht gut an und das ist auch gut so.

Typ: Überzeugungstäterin

Informeller Tarnname: „Kalif“

Regierungsvoraussetzung: Höger ist ein schwieriger Fall. Unter sozialistischer Weltrepublik oder einem kommunistisch-islamistischen Gottesstaat wird wohl nichts zu machen sein. Freilich, auf dem Frauendeck eines antizionistischen Blockadebrechers hat sie genug nautische Erfahrung gesammelt, um bei der deutschen Handelsmarine wichtige bürokratische Ämter zu besetzen. Vielleicht wächst ihrer Regierungswilligkeit auch an den Aufgaben die ihr übertragen werden, etwa dem Organisieren von Massentransporten auf hoher See. Vielleicht tut mensch ihr auch nur unrecht. Wer kann das schon mit Gewissheit sagen. Bis dahin ein rotes Ahoi an den Schrecken des östlichen Mittelmeeres.

Nummer 10: MdB Anette Groth

Landesverband: Erfolglos

Merkels Kampfauftrag: Die Arbeitsfelder überschneiden sich mit denen Högers. Wahrscheinlich will sich bei der CDU niemand zu sehr auf die Opportunisten und die Pragmatiker verlassen und so wurden zwei gleichwertige Überzeugungstäter mit fast identischen Aufträgen versehen. Allein das zeigt welche Wertschätzung die Höger bei der CDU genießt, dass man hier mit Groth mehr als nur einen Plan B hat.

Typ: Stereotyp der Überzeugungstäterin

Informeller Tarnname: „Andorra (von Max Frisch)“ zeitweise auch „Kalif 2.0“

Regierungsvoraussetzung: Groth und Höger können kaum getrennt von einander gedacht werden. Gerüchtweise soll es sich um siamesische Zwillinge handeln, die kurz nach der Geburt getrennt worden sind. Allerdings ist Groth gefährlicher, weil sie der Archetyp der Isolationisten ist. Menschen wie Groth sollte es in den Westverbänden hundertfach geben. Leider gibt es sie tausendfach. Daher ist guter Rat teuer, weil auch die Isolation der Isolationisten schwer fällt. Am besten zunächst ihren Landesverband auflösen und das Gerücht streuen, dass es Baden-Württemberg gar nicht gibt. Hat doch auch schon mit Bielefeld geklappt.

Wir hoffen mit diesem Beitrag die Debatte um ein Mitte-Links-Bündnis neu beleben zu können. Auch dann, wenn einige unser Rechercheergebnisse für uns schmerzhaft waren. Unsere geliebten Genossinnen und Genossen, darunter die Besten, die diese junge Republik je hervorgebracht, unter der Kontrolle einer kalten und zynischen fremden Macht zu sehen, war für die gesamte Redaktion ein Schock. Oft hilft aber bereits die Offenlegung der niederträchtigen Pläne der Bourgeoisie um eine linke Gegenstrategie zu entwickeln. Daher wäre auch eine direkte Bekämpfung der „Potemkin-Zehn“ völlig falsch. Im Zweifel gibt es zehn weitere Reservisten in der Fraktion, die die Arbeit der Operation Troja möglicherweise fortsetzen oder sich dazu manipulativ und gutmütig trottelig hinreißen lassen. Das Übel muss an der Quelle bekämpft werden: Merkel und ihre Helfershelfer müssen weg. So schnell wie möglich!
(Die Redaktion)

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