Archiv der Kategorie: Rezension

Das digitale Panoptikum

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International lobt dieses Buch, so wie viele andere Rezensenten auch, als erste umfassende und spannend geschriebene Darstellung des Skandals des US-amerikanischen Geheimdienstes National Security Agency (NSA) und der Whistleblower-Tätigkeiten des Volkshelden Edward Snowden, der am Mittwoch (zusammen … Weiterlesen

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Folter im Film

Folter, davon ist der Medienwissenschaftler Reinhold Görling überzeugt, ist ein theatraler und performativer Prozess, zu dem, außer Folterer und Opfer auch immer ein Dritter gehört, eine Instanz, vor der die Tat geschieht, der die Szene der Gewalt präsentiert wird. So … Weiterlesen

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Lenins Zukunft

Wladimir I. Lenin ist momentan nicht gerade en vogue – selbst unter Linken nicht. Zu brutal war sein Vorgehen nach 1917 mit Bürgerkrieg und Gulag, zu skrupellos hat er das Sowjetsystem, das eine Form der direkten Demokratie darstellen würde, der … Weiterlesen

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Die Emanzipation der wilden Hündin

Gewalt und Blut, Geld und Statussymbole, Sex und laute Musik, Drogen und Kriminalität sowie ein verzweifelter Emanzipationsversuch, der einen nur noch mehr ins Unglück stürzt. All das hat der derb-schrille Debütroman Königin und Kojoten von Orfa Alarcón zu bieten. Das … Weiterlesen

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Vom Ende der liberalen Enthaltsamkeit

Es gilt als Konsens des Liberalismus, dass die Politik, der Staat, der Souverän, wer auch immer das sein sollte, sich aus dem Privatleben der Menschen – ob in Individuum oder der Gemeinschaft von Familie und Freundschaft – sich herauszuhalten hat, … Weiterlesen

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[Rez. 2/12] Der dritte Anlauf von Magdalena Liscow. Oder: Einmal DKP, immer DKP! – Manfred Sohn: Der dritte Anlauf. Alle Macht den Räten. Köln: PapyRossa 2012.

Der Berufspolitiker Sohn leidet: „dass ich in den letzten Jahren durch Parlaments- und Parteiarbeit absorbiert bin, dass es gemessen an der Zahl der Bücher, die ich noch zu lesen schaffe, an systematischer Selbst-Verblödung grenzt.“ (S 27) Es ist zu schade, … Weiterlesen

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[Rez 1/12] Der überlebende Liberalismus (CROUCH) von Magdalena Liscow. Oder: Totgesagte leben länger ! – COLIN CROUCH: Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus [Postdemokratie II]. Berlin: Suhrkamp 2011.

Schlüsselthese des Buches ist: Der Neoliberalismus ist eine perverse Form des (Wirtschafts)-Liberalismus, in Form und Wirkung das genaue Gegenteil des klassischen liberalen Marktmodells, gewissermaßen sein Zerrspiegel, allerdings historisch aus ihm hervorgegangen. Bekanntlich können Stadien des Kapitalismus in ihrer Formstruktur und … Weiterlesen

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