Kipping: SPD und Grüne müssen ihre Hasenfüßigkeit überwinden

Kipping: SPD ist mutlos

Kipping: SPD ist mutlos

Zwar gibt es Schnittmengen in den Programmen von SPD und Linken, den Sozialdemokraten fehle aber der Mumm in einer Zusammenarbeit mit den Sozialisten eine Machtalternative zur Regierung Merkel aufzubauen. Dies stellt Linken-Chefin Kipping in einem Interview mit der “Welt” fest. Peer Steinbrück, der Kanzlerkandidat der SPD, werde daher auch nicht als Alternative wahrgenommen. Nur deswegen gelingt es der CDU in einer Kampagne die SPD-Wähler zu demobilisieren. Die Linke wäre nach Kippings Darstellung dazu bereit in eine Rot-Rot-Grüne Koalition einzutreten, wenn im Gegenzug SPD und Grüne den Preis dafür zu zahlen bereit wären.

Man wolle zwar nicht die Abschaffung des Kapitalismus, würde aber darauf bestehen, dass in einer solchen Koalition spürbare soziale Veränderungen umgesetzt werden. Wobei auch aus der Opposition heraus Veränderungen möglich seien. Die Abschaffung der Praxisgebühr und Branchen-Mindestlöhne für vier Millionen Menschen seien auch auf den Druck der Linken zurückzuführen, so Kipping.

Unterdessen hat Emnid am Sonntag Umfrageergebnisse veröffentlicht, die ein Patt zwischen den Lagern vorhersagen. Danach liegen die Schwarz-Gelbe Regierungskoalition und SPD, Grüne und Linke mit je 45% in der Wählergunst gleichauf. Die CDU kommt danach auf 40%, die FDP auf 5%. Für die SPD würden 25% der Wähler stimmen. Die Grünen liegen bei 12% und Die Linke bei 8%.
(mb)

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